Der Gepard ist der Hund unter den Katzen. Sein Köperbau mit den schlanken,
langen Beinen und dem kleinen Kopf, gleicht eher dem eines Windhundes als einer
Großkatze. Aber genau das macht den Geparden zum schnellsten Landtier
der Welt. In 4 Sekunden kann ein Gepard von 0 auf 100 km/h beschleunigen und
erreicht damit Porsche-Niveau. Allerdings ist er kein Langestecken-Athlet -
schon nach wenigen hundert Metern geht ihm die Puste aus.
Geparden können zahm werden
Das Verhältnis zwischen Mensch und Gepard hat eine lange Geschichte. Bereits
vor tausenden von Jahren haben Menschen Geparden als Jagdbegleiter genutzt.
Durch sein relativ kleines Maul und seine nicht zurückziehbaren Krallen
(die dadurch wesentlich stumpfer sind als bei anderen Katzen), kann er dem Menschen
nicht annähernd so gefährlich werden wie andere Großkatzen.
Besonders niedlich sind Gepardenbabys mit ihren langen, grauen Rückenhaaren.
Leider sterben 95 Prozent von ihnen, bevor sie das erste Lebensjahr vollendet
haben.