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Köperhygiene: Fehlanzeige
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Bis – ja bis ich nach einer ziemlich heißen Nacht
am Morgen darauf sein aufgeklapptes Portemonnaie vor dem Bett liegen
sah. Es war ihm in der Eile wohl aus der Hosentasche gerutscht. Was ich
sah, war das Foto einer glücklichen kleinen Familie mit einer
hübschen Frau, einem kleinen Kind – und ihm. Als ich
ihn weckte und danach fragte, bekam ich nur zur Antwort, dass er
verheiratet sei, sich doch aber an unserer Beziehung deswegen nichts
ändern müsse.
Ich sah das etwas anders und so trat
auch er seinen unfreiwilligen Aufenthalt auf dem Mond an.
Köperhygiene:
Fehlanzeige
Auch die nächsten drei Anwärter bekamen ihre
Reisetickets verhältnismäßig kurzfristig
von mir ausgestellt. Der eine hatte von dem Wort Körperhygiene
noch nicht allzu viel gehört und der andere schaute zu
häufig und zu tief ins Glas. Der Dritte hatte diese
Mängel zwar nicht aufzuweisen, richtete sich aber gedanklich
zu schnell in meiner Wohnung ein, gestaltete mein Leben und meine
Lebensauffassungen um und sah mich als Mutter einer sich rasch
steigernden Kinderzahl.
Ich glaube, ich sollte den Rat meiner Mutter befolgen und mir einen
Mann backen lassen, wenn ich nicht aktiv zur
Überbevölkerung des Mondes beitragen will. Oder ich
bleibe Single. Aber mal ehrlich, so ganz ohne Männer ist es ja
auch wieder langweilig, oder?
Anm.d.naanoo Red.:
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