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| Extremsport: Der
Reiz, an die Grenze zu gehen |
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Extrem kann man jede Sportart ausüben. Doch wer heutzutage die
Grenzen seines Körpers ausloten will, läuft keinen
Marathon mehr, sondern taucht ohne Sauerstoff in mehr als 200 Meter
Tiefe, betreibt Base-Jumping oder bewegt sich 190 Stunden durchgehend
im Wasser, am Fahrrad sowie in Laufschuhen.
Sportarten fern allen
rationalen Handelns
Er kommt aus Österreichs Hauptstadt Wien und ist mit 214
Metern Weltrekordhalter im Apnoe-Tauchen. Herbert Nitsch
bewältigt diese Tiefe vom Eintauchen bis zum Auftauchen ohne
Sauerstoffflasche in etwas mehr als vier Minuten. Dabei hat er ganz
andere Sorgen als „normale“ Taucher: In diesen
Tiefen schlägt das Herz nur noch 40-mal pro Minute und die
Lunge wird auf einen Bruchteil der ursprünglichen
Größe komprimiert. Außerdem begleitet ihn
die Gefahr eines Schlaganfalls oder einer möglichen
Dekompression bei zu schnellem Auftauchen.
Extremsport: Base Jumping
Während der Kick beim Apnoe-Tauchen sicher im
Überwinden der physischen Grenzen liegt, suchen Base-Jumper
ihren „Thrill“ in der Überwindung der
Angst vor dem Sprung in die Tiefe. Durch Sponsorenverträge
können sie durchaus gut mit dieser Angst leben –
immerhin sind Objektsprünge vielerorts verboten. So musste der
Österreicher Felix Baumgartner z.B. nach dem Sprung vom
höchsten schwedischen Gebäude - dem Turning Torso -
nach Dänemark flüchten, um nicht verhaftet zu werden.
Der Nervenkitzel setzte sich also auch nach der eigentlichen
Herausforderung fort.
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Extremsport: Hart am Limit
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