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Barack Obama: Sparsame Autos gegen Benzinpreis-Explosion

Barack Obama (Foto: Janet Mayer / PR Photos)

Barack Obama (Foto: Janet Mayer / PR Photos)

Für Barack Obama sind sparsame Autos die beste Lösung für steigende Benzinpreise. Bis 2025 solle sich Obama zufolge die Reichweite der Autos bei gleicher Benzinmenge verdoppeln.

Washington – US-Präsident Barack Obama sieht in der Entwicklung effizienterer Autos die Antwort auf die steigenden Benzin-Preise. In seiner wöchentlichen Radio- und Online-Ansprache sagte Obama, dass die US-Autobauer bis zum Jahr 2025 eine Verdopplung der aktuellen Reichweite ihrer Autos realisieren könnten. So sollen die künftigen US-Autos mit einer Gallone Sprit (rund 3,8 Liter) 55 Meilen (rund 88 Kilometer) weit fahren können, was einer Verdopplung der heutigen Reichweite entspräche.

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„Eine typische Familie spart über die Zeit so rund 8.000 US-Dollar“, erklärte Obama. Die Benzinpreise in den USA stiegen am gestrigen Freitag auf durchschnittlich 3,74 US-Dollar pro Gallone, einem Rekordpreis für die jetzige Jahreszeit. Das Allzeithoch wurde im Juli 2008 erreicht, damals bezahlten US-Autofahrer für eine Gallone Sprit im Durchschnitt 4,11 US-Dollar. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben Andere über Barack Obama:

Sebastian Fiebiger: Ich glaube auch hier nicht an einfache Lösungen. Die Mobilität der Zukunft muss sich in vielerlei Hinsicht weiterentwickeln. Spritspartechnologien sind nur ein Baustein davon.

Der Ausbau des Schienenverkehrs und die Senkung der geschäftlichen Flugaktivtäten durch moderne Konferenztechnologien  dürften ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Ölverbrauchs leisten.

Auch die Elektromobilität dürfte bis 2025 eine signifikante Rolle spielen.

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Kommentare:
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  • 🕝 Roland

    Den Amerikanern ist das Auto heilig. Uns Deutschen ist es auch heilig, aber im anderen Sinn.
    Amerikaner betrachten das Auto als Symbol der Freiheit, das Pferd hat ausgedient. Wir Deutschen betrachten das Auto eher als Technikfreaks, werten das Auto nicht als absolutes Freiheitssymbol.

    Daher wird es für den Amerikaner meiner Meinung nach schwieriger werden, etwas am Individualverkehr zu ändern als in anderen Staaten.
    Der Wahlkampf in den USA bringt dieses auch immer deutlich zum Vorschein. Das Auto wird von jedem mindestens einmal hochgehalten bis überhöht. Einzig scheint mir Obama nüchterner über das Thema zu denken.

    Betrachtet man die Autoindustrie, so scheint man noch weit vom Peak oil entfernt zu sein. Entwicklungen in andere Antriebsformen gibt es zwar, scheinen mir aber nur mit halber Kraft voran getrieben zu werden. Dass neue Antriebsformen nötig sind, einhergehend mit neuen Verkehrskonzepten ist klar. Ich glaube, da wird absichtlich geschlafen, vom Gefühl her tut sich von Seiten der Politik wenig. Obwohl es wunderbare Konzepte gibt, bei der die Politik nicht so recht weiß, wie sie auf ihre Kosten kommt und Abgaben abschröpfen kann.

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