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DIRTY PRETTY THINGS Bang, bang – und tot bist du


News Redaktion
DIRTY PRETTY THINGS Bang, bang – und tot bist du



Von Waterloo nach Los Angeles. Von Brasilien nach Italien. Von Oxfords „Zodiac“ zum „SXSW“ in Texas. Carl Barât hat zuletzt ganz ordentliche Strecken hinter sich gebracht. Er brauchte die Bewegung. Er musste eine neue Rock’n’Roll-Gang aus der Taufe heben, neue Songs zugleich polieren und zerfleddern – und alte Geister ins Grab befördern.





Dirty Pretty Things geht es um Musik, um Performance, um Begeisterung und Freundschaft und sonst nichts. Halt: Und um Geschichten. „Ich habe schon immer am liebsten Geschichten in meinen Songs erzählt“, sagt Barât und erzählt dann von „Last Of The Small Town Playboys“, einem dreiteiligen Song und sicher eine der ungewöhnlichsten Nummern auf dem Album „Waterloo To Anywhere“. „Den Vibe, den ich einfangen wollte, kann man wohl am besten mit heftigem Regen auf der Windschutzscheibe vergleichen. Oder mit einer Autofahrt, wenn man wütend ist.“ Es handele sich, gibt er dann noch preis, um „Beobachtungen über den Zustand Englands.

“ Persönlicher geht’s in der ersten Single mit dem schönen Titel „Bang Bang You’re Dead“ zu. „I knew all along but I was loathe to believe, there was nothing but spite, fury and lies in the words that you read“, singt Barât über einem sich überschlagenden Soundgerüst. „Der Song wurde schon vor der Bandgründung geschrieben. Es ist ein Blick in die Gefühlswelt, wenn kurz zuvor ein gewisser Lebensabschnitt geendet hat. Eine Bestandsaufnahme. Ein Song, der von Ver-Ver-Ver-Veränderungen handelt“, erzählt er lachend. „Ganz viele Dinge kamen da zusammen – er handelt nicht nur vom Ende der Libertines. Es geht halt darum, einen abgeschlossenen Lebensabschnitt noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Der Song ist ein Klagelied, aber ein optimistisches.“ Wer „Waterloo To Anywhere“ gehört hat, weiß: Der Mann hat allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen.



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Von Waterloo nach Los Angeles. Von Brasilien nach Italien. Von O... News Red
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