"Public Viewing" hat sich durchgesetzt. Nachdem das Fußball gucken vor riesigen Leinwänden bei der WM so erfolgreich war, wollen nun auch Österreich und die Schweiz aufspringen. Auch bei der EM in zwei Jahren soll es "Public Viewing"-Plätze geben.
Außerdem überlegen die Bundesligavereine, Leinwände aufzustellen, wenn Spiele ausverkauft sind.
Nach Deutschland hat das "Public Viewing" übrigens der Sportsoziologe Hans-Jürgen Schulke geholt. Er sah diese Gemeinschaftserlebnis das erste Mal in Perfektion in Seoul, bei der WM 2002.
Bei der diesjährigen WM wurden die Leinwände unglaublich gut angenommen. Das Eröffnungsspiel sahen noch 300-tausend Menschen auf der Fan-Meile in Berlin, beim Spiel um Platz drei waren es schon über eine Million.