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ZUCCHERO - "Fly"
4 cl kubanischer Rum, eine halbe Limette, Cola und Eiswürfel – fertig ist der Cuba Libre. Ob sich Zucchero diesen Drink während der Aufnahmen zu seinem neuen Album „Fly“ öfter zu Gemüte geführt hat, ist ungewiss - nur dass seine neue Single eben diesen Namen trägt, können wir mit Sicherheit sagen.
Seit 35 Jahren schon ist Zucchero das italienische Aushängeschild in Sachen Pop und das stets mit Hut und Sonnenbrille. Der Erfolg meint es immer noch gut mit Adelmo Fornaciari, wie Zucchero bürgerlich heißt: Sein Album „Zu & Co“ auf dem Kollaborationen mit Miles Davis, Mousse T bis hin zu Macy Gray zu finden sind, ging alleine in Deutschland über 250.000 Mal über die Ladentheke. Diese Marke will er jetzt mit „Fly“ knacken.
Das Album, das in den letzten Monaten in Los Angeles aufgenommen wurde, erinnert an die wilden Sechziger und Siebziger Jahre und spiegelt dabei gleichzeitig die Stimmung im Spätsommer 2006 wieder. Großen Einfluss auf "Fly" hatte auch Don Was, der legendäre Produzent, der für die Dauer der Aufnahmen in die Haut von Zucchero schlüpfte und dessen Ideen in die passende Form brachte. Um die richtige Atmosphäre zu schaffen, vertraute er oftmals einzig auf seine Intention und ließ sich gar nicht erst von seinem technischen Wissen irreleiten. Don Was war es auch, der für das kommende Zucchero-Album eine ganze Reihe außergewöhnlicher Künstler ins Studio holte: Legenden wie Brian Auger, Jim Keltner, Randy Jackson, Michael Landau, Lenny Castro, Pino Palladino, Tim Rice, Waddy Watchel und Greg Leisz sind dabei, die diesem zeitlosen Album einen modernen Beigeschmack verleihen. Letztlich bat er Zucchero, diverse Instrumente selbst zu spielen - u.a. Klavier, Orgel, Gitarre, Bass, Schlagzeug etc. -, um den spontanen Charakter der Aufnahme-Sessions zu bewahren.
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