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Vom Heuschnupfen zum Asthma
Bedrückend: immer häufiger endet Allergie chronisch Einen besorgniserregenden Trend beobachten deutsche Allergologen: ihre Patienten werden im Durchschnitt immer jünger, und bereits jedes zehnte Heuschnupfenkind wird später zum Asthmatiker.
Das berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Während vor 90 Jahren das Alter der Personen, die erstmals eine Pollenallergie entwickelt haben, in aller Regel über 50 lag, sind heute zunehmend bereits Kinder im Alter von einem Jahr betroffen. Was als triefende Nase oder mit geröteten, tränenden und juckenden Augen beginnt, endet immer häufiger in einer Erkrankung der gesamten Lunge, dem Asthma. „Etagenwechsel“ nennen die Allergologen diesen Vorgang. Sie raten deshalb, auch nicht so dramatische Verläufe von Heuschnupfen sorgfältig behandeln zu lassen, denn dadurch können langfristige Schäden verringert werden. Experten schätzen, dass 40 Prozent aller Asthmaerkrankungen auf unbehandelte Allergien zurückzuführen sind.
Quelle: Gesundheitszeitschrift "Apotheken Umschau"
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