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Gebirgsluft tut Asthmatikern gut
Über 1500 Meter viel weniger Luftschadstoffe Asthmatiker sollten sich öfter ins Gebirge trauen. In Höhen über 1500 Metern nimmt die Konzentration von Allergenen und Schadstoffen in der Luft so stark ab, dass die Lungenkranken dort regelrecht "aufatmen" können, sagt der Chefarzt der Allergieklinik Davos/Zentrum für Kinder und Jugendliche, Dr.
Hans-Joachim Mansfeld, im Interview mit der Apothekenzeitschrift Gesundheit. Besonders bei Asthmatikern im Kindes- und Jugendalter seien die Zunahme und Ausmaß der körperlichen Leistungsfähigkeit nach Schulung und körperlichem Training frappierend. Verantwortlich dafür ist neben der hohen Luftreinheit auch seltenere Schwüle oder Nebel, mehr Sonnenstunden und die größere UV-Intensität. Diese "Reizfaktoren" und der niedrigere Sauerstoffgehalt tragen zur Abhärtung des gesamten Organismus bei und verbessern die Abwehrfähigkeit gegen Viren und Bakterien. Nur bei sehr schweren Asthmaformen werden Gebirgsaufenthalte nicht empfohlen. Die Entscheidung sollten Lungenkranke mit ihrem Hausarzt treffen.
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