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Pendler leben ungesund
Gesundheitsbeschwerden, Partnerkonflikte, weniger Lebensqualität Zwei Drittel aller Menschen, die regelmäßig lange Strecken zur Arbeit zurücklegen, berichten von psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen.
Das ergab laut einem Bericht des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau eine Studie der Universität Mainz. „Pendeln macht zwar nicht direkt krank, aber es erzeugt Stress“, lautet das Fazit von Studienleiter Professor Norbert Schneider. Stress wiederum ist Ursache vielfältiger körperlicher Beschwerden. Gravierend können auch die Probleme mit Partnern und Kindern sein. „Berufsnomaden“ wünschen sich nichts mehr als Ruhe, wenn sie endlich zuhause sind. Die Familienangehörigen aber möchten endlich etwas mit ihnen unternehmen – ein schwer zu bewältigender Dauerkonflikt. Auch materiell entschädigt fühlen sich die wenigsten Pendler für den großen Aufwand. Je länger ein Berufstätiger zu seiner Arbeitsstelle unterwegs ist, desto geringer sind Lebenszufriedenheit und Wohlbefinden. Eine Pendelzeit von einer Stunde pro einfacher Strecke wird den Untersuchungen zufolge erst durch 40 Prozent mehr Geld wettgemacht. Lebenszufriedenheit und Wohlbefinden.
Quelle: Apothekenmagazin Apotheken Umschau 10/2005 A
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