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Neue Hoffnung bei Schlaganfall
„Gerinnungsfaktor VII“ stoppt Hirnblutungen wesentlich schneller Durch die schnelle Verabreichung einer gerinnungsfördernden Substanz können deutlich mehr Schlaganfallpatienten überleben, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Bei Studien in den USA bekamen Patienten mit Hirnblutung den gentechnisch hergestellten Gerinnungsfaktor VII verabreicht. Er diente bisher dazu, Menschen mit der angeborenen Bluterkrankheit zu behandeln. Deutlich mehr Patienten überlebten den Schlaganfall als nach einer Behandlung mit einem Scheinmedikament. „Die Effekte sind gigantisch“ kommentiert Privatdozent Dr. Darius Nabavi von der Neurologischen Universitätsklinik Münster und Regionalbeauftragter der deutschen Schlaganfallhilfe die Ergebnisse. Hirnblutungen sind Ursache bei etwa 15 Prozent aller Schlaganfälle. Vor einer Zulassung müssen weitere Studien die Wirkung des Geringungsfaktors VII bestätigen.
Quelle: Apothekenmagazin Apotheken Umschau 7/2005 B
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