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Lidzucken: lästig, aber harmlos
Ursache häufig Stress und Mineralsstoff-Mangel Ein zuckendes Augenlid ist zwar lästig, aber in den allermeisten Fällen harmlos, auch wenn das gelegentliche Zucken einmal über Stunden oder Tage anhält, schreibt der Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Dr.
med. Karl C. Mayer im Apothekenmagazin Gesundheit. Nervöses Zucken kommt auch sonst am Körper immer wieder vor. Die Augenmuskeln arbeiten aber in einer besonders empfindsamen Region. Ihr Zucken wird deshalb intensiver wahrgenommen. Das Stresshormon Adrenalin fördert die Bereitschaft der Muskeln, sich zusammenzuziehen. Deshalb kann Lidzucken eine Mahnung sein, sich mehr Ruhe zu gönnen. Eine Rolle spielt auch Mineralstoffmangel, etwa nach starkem Schwitzen oder Durchfall. Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Erholung können dann helfen. Bleibt es nicht bei kurzen Zuckungen, sondern schließt sich das Auge jeweils ganz, sollte man zum Arzt gehen. Dann handelt es sich wahrscheinlich um einen „Blepharospasmus“. Diese Bewegungsstörung der Augenlider kann durch Spritzen gebessert werden.
Das Apothekenmagazin Gesundheit 2/2004 liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
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