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Zähne putzen: Man kann´s auch übertreiben
Schäden durch rabiates Putzen Nicht nur mangelnde Mundhygiene, auch zu intensives Zähneputzen kann den Beißern schaden. Wie das Apothekenmagazin Gesundheit berichtet, beobachten Zahnärzte immer häufiger keilförmig freigelegte Zahnwurzeln, abgeriebenen Zahnschmelz oder Zahnfleischwunden – verursacht durch harte Zahnbürsten, zu starken Druck auf die Zähne oder falsche Putztechnik.
Besonders schädlich scheint „horizontales“ Putzen zu sein. Die Zahnbürste sollte statt dessen senkrecht in kreisenden oder rüttelnden Bewegungen geführt werden. Grundregel: Von rot nach weiß. Ist doch alles bekannt? Offensichtlich vergessen Erwachsene vieles wieder, was sie als Kinder gelernt haben, vermutet Prof. Thomas Kerschbaum vom Zentrum für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln. Er befürchtet, dass die heute stark verbesserte Zahngesundheit bei Kindern sie nicht automatisch davor schützt, im Erwachsenenalter die genannten Fehler zu begehen.
Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“
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