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Kussverbot für Bello & Co.
Besondere Vorsicht für Schwangere und Geschwächte geboten Haustiere sind nicht selten auch Kuscheltiere – und das sollen sie auch sein. Doch es gibt Grenzen, sagt Prof. Dr. Lothar Wieler vom Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen der FU Berlin in der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Knapp 60 Krankheitserreger können von Haustieren wie Hund, Katze, Hamster oder Sittich übertragen werden. Besonders Berührungen von Fell oder Federn mit dem Mund sollten vermieden werden: Küssen ist tabu. Wieler: „Man sollte dem Tier auch seinen eigenen Lebensraum zuweisen.“ Das Bett gehöre nicht dazu. Der Mikrobiologe betont, dass für gesunde Menschen nur ein geringes Risiko bestehe. Haustiere werden aber zunehmend von einsamen und kranken Menschen als Gefährten gehalten. Gerade sie müssen besondere Hygiene im Umgang mit dem Tier berücksichtigen. Das gleiche gelte für Schwangere. Eine Infektion etwa mit dem Toxoplasmose-Erreger kann das Leben des Ungeborenen gefährden.
Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“
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