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Herzinfarkt: Schneller den Notarzt rufen
Immer mehr Betroffene zögern den rettenden Anruf hinaus Menschen, die akute Herzbeschwerden haben, zögern immer länger, den Notarzt zu rufen. In den vergangenen zehn Jahren verlängerte sich die Zeit zwischen dem Infarkt und dem Beginn der Behandlung im Krankenhaus von 160 auf 190 Minuten, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Diese Entwicklung ist paradox, denn die Chancen, einen Infarkt zu überleben, sind durch medizinische Fortschritte weiter verbessert worden. Dazu ist aber wichtig, dass Betroffene möglichst schnell behandelt werden. Rund 200 befragte Kardiologen sehen vor allem zwei Gründe für das zu lange Intervall zwischen Infarkt und Therapie: Die Patienten hoffen, dass ihre Beschwerden von selbst verschwinden. Viele wollen auch Notarzt und Rettungsdienst nicht „stören“. Ohne diese falsche Scheu könnten viele der rund 177.000 Menschen, die jährlich an den Folgen des Herzinfarktes sterben, noch leben.
Das Apothekenmagazin Apotheken Umschau 11/2005 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
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