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Kriegsängste kehren oft im Alter wieder
Sechzig Jahre verdrängt – heute Alpträume, Panikattacken und Depressionen Ein bedrückendes Phänomen erleben heute viele Menschen, die den Krieg als Kinder erlebt haben: Mit Panikattacken, Alpträumen und Depressionen melden sich schreckliche Erinnerungen an Zerstörungen, Tod naher Angehöriger oder eigene Todesangst zurück.
Das Alter bringt Zeit zur Reflexion über das zurück liegende Leben. „Da entsteht oft das Bedürfnis, sich mit dem zu befassen, was in den Schubladen der Erinnerung steckt“, betätigt Professor Dr. Gereon Heuft von der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Münster im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Oft ahnen Betroffene aber nicht einmal, dass ihre Probleme auf die Ängste im Krieg zurückgehen. Daran sollen besonders Ärzte denken, wenn ältere Patienten über Depressionen klagen.
Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber 10/2005 liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
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