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Viele Frühchen zahlen mit Behinderungen
Asthma und Bewegungsstörungen häufiger, geringere Intelligenz Frühgeborene mit einem Geburtgewicht von weniger als tausend Gramm haben heute gute Überlebenschancen – aber viele von ihnen leiden unter erheblichen Spätfolgen.
Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau berichtet über eine vergleichende Studie von Maureen Hack von der Case Western Reserve University in Ohio (USA), für die 219 dieser Kinder im Alter von acht Jahren untersucht wurden. Ergebnis: Besonders motorische Störungen plagten fast jedes zweite Frühgeborene (47 Prozent). In einer Kontrollgruppe reif geborener Kinder waren es nur zehn Prozent. Jedes fünfte Frühchen litt später an Asthma, in der Kontrollgruppe nur jedes zehnte Kind. Hoch war mit 38 Prozent auch der Anteil der Frühgeborenen mit einem sehr niedrigen Intelligenzquotienten von unter 85 Punkten (Mittelwert der Bevölkerung sind 100 Punkte). In der Kontrollgruppe traf das nur auf 14 Prozent zu.
Das Apothekenmagazin „Apotheken Umschau“ 10/2005 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
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