Bei ihrer Kampagne gegen Prostitution setzt die südkoreanische Regierung neuerdings auf den Wettkampfgeist des männlichen Teils der Bevölkerung. Wie die "Bild" berichtet, bietet sie seit Anfang Dezember einen ungewöhnlichen Keuschheits-Wettbewerb an: Sieger wird das Unternehmen, das am meisten Mitarbeiter zu dem Gelübde bewegen kann, nach den Feiern zum Jahresende auf den durchaus üblichen Gang ins Bordell zu verzichten.
Obwohl die Prämie umgerechnet nur etwa 815 Euro beträgt, haben sich mehr als 1200 Firmen auf der Internetseite des Ministeriums für Gleichberechtigung registrieren lassen.