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CLIPSE "Hell Hath No Fury"
Eines ist sicher: Clipse brauchen sich keine Gedanken über den Sophomore Jinx, den "Fluch des Follow Ups" zu machen. 2007 hat begonnen, und endlich liefern die Brüder Malice und Pusha T mit "Hell Hath No Fury" die lang erwartete Fortsetzung zu ihrem erfolgreichen Debüt "Lord Willin’".
Der Erstling der beiden Rapper aus Virginia schoss 2002 aus dem Stand auf Platz vier der US-Billboard Album Charts, kletterte lässig über die Platinmarke und lieferte mit "Grindin" einen HipHop-Hit der Extraklasse. Das neue Meisterstück "Hell Hath No Fury" umfasst 12 Tracks und ist eine mindestens so verwegene und vielversprechende Angelegenheit wie "Lord Willin’". "Mr Me Too", die erste Singleauskopplung, peakte im Dezember gleich mal auf Platz 2 der deutschen Black Charts. Clipse warten mit einem überraschenden, extrem groovigen Style auf, der nicht zuletzt auf das Konto von Produzent und Mentor Pharrell Williams (Neptunes) geht. Wie stark sich Clipse weiterentwickelt haben, zeigen Songs wie "Mama I’m So Sorry", in dem sich die beiden Ex-Dealer mit ihrer Drogenvergangenheit auseinandersetzen oder aber "Ridin’ Around Shinin’", eine Ode an das Leben in Saus und Braus, bei der ein magischer Harfensound zum Einsatz kommt. "Das ist unsere Hustler-Hymne", sagt Malice. "Sie beschreibt, was die ganz normalen 'Street Cats' alles anstellen, um voran zu kommen, was ihre Sehnsüchte sind: "All I wanna do is ride around shining while I can afford it Plenty of ice on my neck so I don’t get nauseous Float around in the greatest of Porsches Feel like a Chuck Wagon cause I’m on 12 horses And the three behind mine, they be the clique So much ice in their Rolies, their shit don’t tick, man Winter through the summer, care less what it cost me While I’m shoveling the snow man, call me frosty lover.’” "Wenn ich schreibe, versetze ich mich selbst in eine Situation aus dem realen Leben, die ich aus meiner eigenen Perspektive erschaffen habe. Dann kann man auch sagen, dass etwas seine Berechtigung hat. Sich alleine auf seine Vorstellungskraft zu verlassen, funktioniert bei mir nicht", erläutert Malice. "Wir haben das Album ‚Hell Hath No Fury' genannt, weil es eine Fortsetzung von ‚Lord Willin'' ist. Was wir damit sagen wollen ist: ‚Es gibt nichts Teuflischeres als dieses Album'."
Pusha meint abschließend: "Wir waren nie besorgt, ob wir an den Erfolg von ‚Grindin' anknüpfen können. Das war nie das Kriterium. Es geht uns ausschließlich darum, anders zu sein. So lange man etwas anderes macht als das, was man um sich herum hört, geht man seinen eigenen Weg. Das ist alles, was wir wollen."
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