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Müde von zu viel Eisen
„Hämochromatose“ ist nicht selten, aber leicht zu übersehen Etwa einer von 400 Deutschen trägt die Veranlagung für die Eisenspeicherkrankheit „Hämochromatose“ in sich, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Das Eisen, ein Spurenelement, das wir zum Leben brauchen, lagert sich dann in verschiedenen Organen, wie Leber, Herz und Nieren ab und beeinträchtigt deren Funktion. Die Betroffenen fühlen sich müde, haben Bauchschmerzen oder Gelenkbeschwerden. Daraus auf die Eisenspeicherkrankheit zu schließen ist im medizinischen Alltag nicht eben naheliegend. Ein Gentest kann heute aber die Veranlagung offen legen – allerdings nicht voraussagen, wie schwer der Betroffene erkranken wird. Ärzte sollten jedoch angesichts der großen Zahl der möglichen Betroffenen häufiger daran denken, zumal es einfache und effektive Hilfe gibt: Etwa regelmäßige Aderlässe. Mit dem Blut wird das Eisen der roten Blutkörperchen entzogen.
Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 3/2006 B
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