 |
| News Redaktion |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
Mitte des Jahres ist oft nicht viel von den Sylves
Gute Vorsätze und schlechtes Gewissen
Wie war das noch am Beginn des neuen Jahres? Alles sollte besser werden. Sie wollten nicht mehr rauchen, weniger trinken, häufiger lesen statt fernsehen, gesund und weniger essen.
.. Rund zehn Prozent, so wissen die Meinungsforscher von Allensbach, geben bereits nach kurzer Zeit wieder auf. Später bröckeln die guten Vorsätze weiter – und zurück bleibt meistens ein schlechtes Gewissen. Das ließe sich vermeiden, wenn die Vorsätze realistischer wären, wenn wir uns nicht zu viel auf einmal vornähmen, sagt Zeitexperte Prof. Dr. Lothar Seiwert in der Apotheken Umschau. „Setzen Sie kleine Ziele, und portionieren Sie große in verdauliche Häppchen“, rät er. Auf ein anderes Problem weist die Psychologin Nicola Baumann hin, die an der Osnabrücker Universität zur Selbst- und Fremdbestimmung forscht: „Vielleicht passt das Ziel nicht zu Ihren eigenen Wünschen.“ Wer gar nicht lesen mag, soll damit nicht das Fernsehen ersetzen wollen. Wer mit seinen Pfunden prima lebt, sollte sich keine Mannequin-Figur vornehmen. Wenn aber ganz realistische Vorsätze auf zu viele schwache Momente treffen, hilft ein Trick beim Durchhalten: Mitwisser schaffen. Das bringt Kontrolle und erhält den Antrieb, es allen zu zeigen. Damit kann man übrigens auch im Sommer noch einmal anfangen.
Quelle: Apotheken Umschau 6/2006 A
|