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Zucker-Teststreifen im Dauerstreit
Diabetes-Experte: Jeder Zuckerkranke muss seine Werte kontrollieren können Zucker-Teststreifen entwickeln sich zum Dauer-Streitthema zwischen Ärzten und Diabetikern. Weil sie von den Kassen zur Sparsamkeit angehalten werden, knausern viele Ärzte mit der Verordnung.
Ihre Angst: verschreiben sie zu viele Teststreifen, müssten sie diese selbst bezahlen. Am wenigsten Probleme haben Patienten, die Insulin spritzen. Viele Diabetiker kommen aber mit Tabletten aus. Sie müssen oft um Teststreifen kämpfen. Aber auch sie sollten alle ein bis zwei Wochen an einem Tag mehrere Messungen mit Teststreifen vornehmen, rät der Internist und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes niedergelassener Diabetologen, Dr. med. Richard Daikeler im Gespräch mit dem Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Die Erfahrung und auch wissenschaftliche Studien zeigten, dass Diabetiker, die ihren Blutzucker regelmäßig selbst kontrollieren, gesünder bleiben und länger leben. Daikeler: „Eine Diabetes-Therapie ohne Selbstkontrolle ist, als wollte man ohne Tacho Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten.“
Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber 11/2006 liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
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