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Herzinfarkt: Kaum Nutzen durch Risikomarker
Blutdruck, Blutfett und Diabetes sind weiterhin bedeutender Im Blut nachweisbare Substanzen, die einen bevorstehenden Herzinfarkt anzeigen könnten („Risikomarker“), erfüllen bis heute nicht die in sie gesetzten Erwartungen, berichtet die Apotheken Umschau.
Besonders auf das „C-reaktive Protein“ (CRP) wurden dabei große Hoffnungen gesetzt, denn es ist bei Infarkt-Patienten im Blut meist erhöht. Aaron Folsom von der Universität von Minnesota (USA) testete die Aussagekraft des CRP und weiterer 18 Risikomarker bei 15792 Patienten. Sein Fazit: „Um einen Herzinfarkt vorauszusagen, ist die CRP-Messung nicht sinnvoll.“ Auch die anderen untersuchten Marker erwiesen sich als nicht nützlich. Sehr aussagekräftig dagegen seien die „traditionellen“ Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel oder Diabetes.
Quelle: Apotheken Umschau 9/2006 B
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