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Osteoporose: „Kinderkrankheit im Alter“
Brüchige Knochen werden schon in Kindheit und Jugend angelegt Osteoporose – Knochenentkalkung – ist eine Kinderkrankheit, die sich erst im Alter zeigt. In jungen Jahren wird mit viel körperlicher Aktivität, mit toben, rennen und raufen die Grundlage für einen stabilen Knochenbau gelegt – oder nicht.
Eine Generation von vorm Fernseher und Computer sitzender Kids legt gerade die Grundlage für große Probleme in späterer Zeit. Konsequenz: „Dem Turnunterricht in Schulen müsste ein größerer Stellenwert eingeräumt werden“, fordert Professor Helmut Minne vom Zentrum für Endokrinologie und Knochenstoffwechsel in Bad Pyrmont im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Eine finnische Studie habe gezeigt, dass sportliche junge Mädchen 40 Prozent mehr Knochenmasse besitzen als träge Altersgenossinnen. Im Jugendalter kann der allgegenwärtige Schlankheitswahn mit häufigen Diäten bis hin zur Mangelernährung die Knochenreifung weiter behindern. Auch Rauchen und übermäßiger Alkoholgenuss gehören zu den Faktoren, die sich im Alter durch erhöhte Knochenbrüchigkeit rächen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 4/2006 B
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