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Fischgräte im Hals: Was tun?
Heraus muss sie immer – in Eigenhilfe oder durch den Arzt Eine übersehene Gräte, die in Mund oder Hals stecken bleibt, ist der Schrecken vieler Fischesser. Ist eine eingespiesste Gräte im Mund- oder Rachenbereich noch gut sichtbar, so kann man selbst versuchen, sie am besten mit einer Pinzette herauszuziehen, rät der Hals-, Nasen- und Ohrenarzt Dr.
med. Knut Arvid Frese vom Universitätsklinikum Kiel in einem Beitrag für die Apothekenzeitschrift „Gesundheit“. Hat sich die Gräte tiefer im Rachen verankert, soll man auf jeden Fall einen HNO-Arzt aufsuchen, der sie mit speziellen Instrumenten sogar noch aus dem vorderen Bereich der Speiseröhre herausziehen kann. Eine festsitzende Gräte muss immer entfernt werden, auch wenn die anfänglichen Beschwerden nach kurzer Zeit wieder nachlassen sollten. Der Fremdkörper könnte eine Infektion oder sogar einen Abszess verursachen. Die meisten verschluckten Gräten bereiten zum Glück keine Probleme: In der starken Säure des Magens werden sie vollständig aufgelöst. Von Hausmitteln wie Schwarzbrot oder Salatessig rät Dr. Frese ab. Die schaden zwar im Normalfall nicht, helfen aber meistens auch nicht.
Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“
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