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Krebs-Früherkennung ist unmännlich
Nur ein Bruchteil der Männer nimmt Angebote wahr Mehr als vier Fünftel aller Männer (83 Prozent) kneifen vor Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen. Sie betrachten ihren Körper als Werkzeug, beurteilt Professor Theodor Klotz, Chefarzt der Urologischen Klinik am Klinikum Weiden das Verhalten im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber.
Ihre Einstellung sei deshalb kurzsichtig: „Solange alles funktioniert, müssen sie nicht zur Werkstatt.“ Bei jüngeren Männern sieht Klotz allerdings erste Fortschritte. Sie ernährten sich gesünder und bewegten sich mehr. Es ist die „Generation 50plus“ unter den Männern, die den vorsorglichen Gang zum Arzt scheut. Frauen dagegen betrachten Körper und Persönlichkeit als Einheit, die gepflegt sein will. Deshalb setzt Klotz auch darauf, dass sie auf ihre Männer einwirken: „Sie sind der Schlüssel zu den Männern und wichtigster Antriebsfaktor für Vorsorge und Aufklärung.“
Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber 1/2007 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung an Kunden abgegeben.
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