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Was ein Filmstar fürs Leben lernte
Marianne Koch: Beim Film für den Arztberuf nichts gelernt Ärzte sollen sich in ihre Patienten hineinversetzen können, Schauspieler in ihre Rollen. Hat Marianne Koch, die als Ärztin so bekannt wurde wie zuvor als Filmstar, der Schauspielberuf dabei geholfen? „Nein“, sagt sie ohne Umschweife im Interview mit dem Apothekenmagazin Senioren Ratgeber.
„Beim Film habe ich nur gelernt, keine Angst vor der Kamera zu haben. Ich habe mich im Grunde ja nur selbst gespielt.“ Geholfen habe im Arztberuf ihre Lebenserfahrung. „Ich war ja schon Mitte fünfzig, als ich meine Praxis aufgemacht habe.“ Marianne Koch hatte ihr Medizinstudium wegen der Filmkarriere abgebrochen, es später aber zu Ende gebracht. Die Filmerei gab sie danach vollkommen auf und arbeitete bis 1997 als Internistin in München. Die 76-Jährige ist immer noch als Medizinjournalistin, Buchautorin und Präsidentin der Deutschen Schmerzliga aktiv.
Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber 1/2007 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung an Kunden abgegeben.
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