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Sugababes - Vielseitig und tiefschürfend
Zwei Dreifach-Platin-Alben, drei No.1-Hits und etliche Awards später...legen die Sugababes doch tatsächlich ihr viertes Album vor und beweisen damit jenen langen Atem, den bestimmt nicht alle Girl-Groups haben.
Für "Taller In More Ways" scharten Mutya, Keisha und Heidi ein Kreativ-Team aus alten Bekannten wie Brian Higgins, Johnny Rockstar und Cameron McVeigh und (für sie) neuen Produzentengrößen wie Dallas Austin (TLC, Gwen Stefani, Pink), Guy Sigsworth (Madonna, Britney Spears) und Cathy Dennis (Kylie) um sich. Das Ergebnis ist ihr bisher vielseitigstes Album, ein Spiel mit Formen und Farben aus R’B, Pop und Rock, verbunden durch ihre Präsenz und ihre Stimmen.
Die ganze Bandbreite von "Taller In More Ways" lässt sich allein an zwei so unterschiedlichen Songs wie dem ersten und letzten Stück ablesen. Der vorwärts gerichteten Single "Push The Button" steht das episch anmutende, mit Streichern beladene "2 Hearts" gegenüber. Charakteristisch ist auch, dass etliche Songs persönliche Elemente aus dem Leben des Trios aufgreifen. Ob ein Song über die Tücken des Berühmtseins ("It Ain’t Easy"), über Boulevard-Journalismus ("Gotta Be You"), raubtierhafte Männer ("Joy Division"), Selbstachtung ("Ugly") oder die Menschen, die einem nahe stehen ("Follow Me Home") – noch nie schürften die Sugababes so tief wie heute auf "Taller In More Ways". Wie sagt Heidi so schön? "Na ja, es ist unser viertes Album, da gibt es massig Themen, von denen man erzählen kann."
Schlagzeilen
In England erlebte die Ausnahme-Girlgroup diese Woche bereits ein absolutes Ausnahme-Szenario: eine Triple-#1-Platzierung! "Push The Button" in der 2. Woche vor Robbie Williams auf #1 der Single- und Downloadcharts und der erste Albumtrend war nicht weniger erfreulich und ebenso auf #1. Auch in Deutschlang gab es Einmaliges zu verzeichnen: "Push The Button" stieg auf #5 in die Single-Charts ein - der höchste Chartentry, der den Babes hierzulande je zu Gute kam.
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