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JAMES LAST Collection - 40 Jahre Hits und Raritäte
Vor 40 Jahren wurde die erste James Last Schallplatte veröffentlicht - wenn das kein Grund zum Feiern ist! Und ein Anlass für Universal, eine angemessene Werkschau zu veröffentlichen: "The James Last Collection" (VÖ: 3.
12.2005) dokumentiert auf vier CDs das Werk James Lasts in all seiner Vielfalt. Jede CD deckt dabei ein Jahrzehnt ab - von "Non Stop Dancing 1965" bis "They Call Me Hansi" (2004).
Vor vier Jahrzehnten erschien seine erste Platte. James Last arrangierte darauf die Hits der in den Augen der Elterngeneration "nichtsnutzigen, langhaarigen Schreihälse" neu, legte darunter eine muntere Party-Geräuschkulisse und machte die Musik von Bands wie den Beatles oder den Rolling Stones damit mehrheitsfähig. Das neuartige Konzept schlug ein wie eine Bombe: "Non Stop Dancing 65" enterte die Charts und blieb dort unglaubliche 60 Wochen lang. Abgesehen von einer Ausnahme erreichten alle "Non Stop Dancing"-LPs zwischen 1965 und 1979 die deutschen Album-Charts, viele Folgen schafften es bis zur Nummer eins. Zwei Drittel von Lasts ersten 40 Alben erreichten Gold-Status! Schnell etablierten sich weitere Serien, darunter die "Beachpartys", die "Classics up to date", die "Polka Partys", die "a gogo"-Serie oder die "Sing mit"-LPs - um nur einige zu nennen. In der ersten Hälfte der 80er Jahre drehte Last noch mal so richtig auf: Er spielte zwei LPs mit fabelhaft schönen Arrangements irischer Folklore ein; ein paar schmeichelweiche Streicher-LPs und eine Hand voll Produktionen, mit denen er zu seinen musikalischen Anfängen zurückkehrte, darunter auch eine fantastische Kooperation mit der brasilianischen Sängerin Astrud Gilberto. Im Zuge der Easy-Listening- und Lounge-Welle Mitte bis Ende der 90er Jahre wurde James Last plötzlich Kult - und blieb es bis heute. Eine Reihe von Popstars und DJs entdeckte das Hitpotenzial von Last-Kompositionen und Last-Sounds neu und coverte den Großmeister aller Coverversionen ihrerseits. Hervorgehoben sei die atemberaubende Adaption des Last-Hits "Der einsame Hirte" des Rappers RZA, die Kultregisseur Quentin Tarantino in seinem Film "Kill Bill" verwendete.
Jede musikalische Facette im musikalischen Schaffen des Bremers wird auf "The James Last Collection" durch mindestens ein Lied repräsentiert. Neben Bewährtem gibt es also auch eine Menge weniger Bekanntes und Spannendes zu entdecken. Das 40-seitige Booklet beleuchtet die Karriere des Orchesterleiters ausführlich und zeigt zahlreiche Fotos. Das Boxset kommt im hochwertigen loungigen Schuber daher und hebt sich meilenweit ab von all dem lieblos zusammengestückelten immer gleichen Billiggerümpel, das mit dem Namen James Last Schindluder treibt.
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