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Sex macht Sportler friedlich
Liebe in der Nacht davor dämpft die Kampfmoral Sex vorm Wettkampf beeinträchtigt zwar nicht die körperliche Leistungsfähigkeit, könnte Sportler aber das nötige Quäntchen Aggressivität für den Sieg kosten.
Das glaubt Dr. Ian Shrirer, bis vor kurzem Präsident der Canadian Academy of Sport Medicine in Ottawa. „Sex beruhigt und hilft Aggressionen abzubauen – beides wirkt sich auf die Kampfmoral nachteilig aus“, zitiert ihn das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Der ehemalige britische Weltklassesprinter Linford Christie bestätigt, dass ihm Liebe in der Nacht davor nicht gut bekommen sei. Mit „schweren Beinen“ habe er seine Lust bezahlt, sagte er. Vielleicht gilt dies aber nur für Männer. Frauen, die in der Nacht vor dem entscheidenden Wettkampf einen Orgasmus gehabt hatten, liefen jedenfalls während der Olympischen Spiele in Sydney 2000 schneller und sprangen höher. Das kam bei Nachforschungen des israelischen Sportarztes Alexander Olshanietzky heraus.
Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
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