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Tele: Mario
Für die Band TELE gab es nach ihrem letzten Streich "Wovon sollen wir leben" viele Zeichen, die das Sextett darin bestärkten, auf dem richtigen Weg zu sein. So fand das Album nicht nur in der Fachpresse, sondern auch im bürgerlichen Feuilleton reichlich Beachtung und tauchte in vielen Kritiker-Jahrescharts auf.
Die Textzeile "Es ist Musik aus der Fabrik und will mit dir beten" kürte ein Journalist gar als beste Antwort auf die allgegenwärtige Betroffenheitslyrik. Zeugten bereits die Stücke des letzten Albums von den weit gefächerten Vorlieben der Tele-Mitglieder, ist ihnen nun mit "Wir brauchen nichts" der Geniestreich geglückt, den Radius unterschiedlichster Einflüsse noch einmal zu vergrößern. Die erste Single "Mario" ist ein hartnäckiger, dennoch sympathischer Ohrwurm, der jeden geneigten Hörer unweigerlich in Beschlag nimmt. Ein frühes Opfer: Stefan Raab. Der lud die Band ein, beim diesjährigen Bundesvision Song Contest für Baden-Württemberg anzutreten und wünschte sich ausdrücklich diesen Song. "Oh-oh, oh-oh, Mario!" Glückliches Württemberg.
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