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Freizeitsport: sechs Millionen Blessuren jährlich
Meistens sind nicht Zufälle, sondern mangelnde Fitness schuld Freizeitsportler leben gefährlich. Etwa jeder Fünfte (19,3 Prozent) deutscher Freizeitsportler gab in einer repräsentativen Umfrage der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau an, mindestens einmal in den vergangenen zwölf Monaten eine Blessur erlitten zu haben (GfK Marktforschung, 2.
473 Befragte ab 14 Jahren, darunter 1.133, die sich als Freizeitsportler bezeichneten). Hochgerechnet bedeuten diese Zahlen immerhin knapp sechs Millionen Verletzungen jährlich. Die verletzungsträchtigsten Sportdisziplinen sind Fußball, Skilauf, Handball, Tennis und Volleyball. Die am häufigsten lädierte Körperregion ist das Knie. 80 Prozent aller Krankschreibungen nach einem Sportunfall ging der Umfrage zufolge auf das Konto von Miniskusverletzungen im Knie. Während die Befragten überwiegend Unfälle oder Mißgeschicke als Ursache angeben, warnen Sportmediziner, für die meisten Blessuren seien vor allem Koordinations- und Konditionsdefizite verantwortlich. Für Freizeitsportler heißt das, sich nur Belastungen abzuverlangen, die auch trainiert sind, nicht zu übertreiben und bei riskanten Sportarten erprobte Schutzmaßnahmen wie Gelenkschoner oder Helme auch einzusetzen.
Quelle: Gesundheitszeitschrit „ Apotheken Umschau“
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