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Babyblues statt Mutterglück
Drei Viertel aller jungen Mütter vorübergehend traurig gestimmt 70 bis 80 Prozent aller jungen Mütter überrascht im Wochenbett der „Babyblues“. Meist überkommt sie am dritten Tag die Traurigkeit.
„Dieser Stimmungsabfall ist ganz normal und hat mit der hormonellen Umstellung zu tun“, erklärt Christine Hornstein vom Psychiatrischen Zentrum Nordbaden im Apothekenmagazin Baby&Familie. In der Regel verschwinde der Babyblues um den zehnten Tag nach der Geburt wieder. Ob vielleicht doch ein behandlungsbedürftiges, ernsteres Leiden entstanden ist, ist nicht ganz einfach zu beurteilen: „Meist sind die Symptome einer Depression von Anfang an schwerer“, sagt Christine Hornstein. Hält die depressive Verstimmung länger an, sollte die Frau psychologische Hilfe suchen.
Quelle: Apothekenmagazin Baby&Familie 4/2005
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