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Immer noch zu viel Hormonpillen
Viele Ärzte ignorieren neue Erkenntnisse Die Verschreibungen von Hormonpräparaten in den Wechseljahren sind zwar um knapp zwanzig Prozent zurück gegangen. Doch das ist angesichts der neuen Erkenntnisse über die Nebenwirkungen viel zu wenig, kritisiert die Pharmazeutin Dr.
Anette Zawinell vom Wissenschaftlichen Institut der AOK laut dem Apothekenmagazin Senioren Ratgeber: „Eine echte Kehrtwende bei der Zahl der Verordnungen lässt auf sich warten.“ Im vergangenen Jahr haben Ärzte täglich zwei Millionen Frauen mit Hormonen behandelt. Studien haben aber gezeigt: Über Jahre eingenommen, erhöhen die Hormone das Risiko, für Brust- und Gebärmutterschleimhaut-Krebs, Herzinfarkt und Venenthrombosen. Nur bei wenigen Frauen überwiegt der Nutzen die Risiken. Dies kann der Fall sein bei sehr starken Wechseljahresbeschwerden und besonders hohem Osteoporose-Risiko.
Quelle: Apothekenmagazin Senioren Ratgeber
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