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Stillen: Viele Mütter geben zu schnell auf
Oft wissen Hebammen Rat, wenn das Stillen nicht klappt Stillen hat wieder einen guten Ruf in Deutschland: 90 Prozent der frisch gebackenen Mütter wollen stillen. Aber in der Praxis geben sie ihren Kindern viel zu kurz die Brust.
Dies belegt die SuSe-Studie ("Stillen und Säuglingsernährung") aus 177 deutschen Geburtskliniken, über die die Apothekenzeitschrift BABY und die ersten Lebensjahre berichtet. Nur 45 Prozent der Frauen halten vier Monate durch. Im sechsten Monat stillen nur noch dreizehn Prozent. „Viele Mütter wissen nicht mehr intuitiv, wie das Stillen funktioniert“, sagt die Hebamme und Bundes-Stillbeauftragte Ute Renköwitz. Für die häufigsten Probleme – zu wenig Milch, wunde Brustwarzen oder einen Milchstau – wissen erfahrene Hebammen meistens einen Ausweg, der nicht abstillen heißt. Oft hilft es schon, wenn die Hebamme der Mutter das richtige Anlegen und bequeme Positionen während des Stillens vermittelt. Eines gilt für heutige Babys wie für Neugeborene zu allen Zeiten: Mamas Busen ist ihre große Liebe.
Quelle: Apothekenmagazin >BABY und die ersten Lebensjahre<
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