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Mama soll auch mal egoistisch sein
Aufopferung allein zahlt sich nicht aus Frauen sollen sich auch in ihrer Rolle als Mutter eine gesunde Portion Egoismus erhalten. Dagegen steht die tief verwurzelte Vorstellung von der selbstlosen, aufopferungsvollen Mutter.
Aber: „Aufopferung produziert bei anderen Schuldgefühle, was leicht als Manipulation erlebt wird“, sagt die Diplompsychologin und Psychotherapeutin Dr. Anna Schoch, München, in der Apothekenzeitschrift BABY und die ersten Lebensjahre. Sie sähe das Wort Egoismus aber gern durch „Selbstbehauptung“ ersetzt. Dr. Schoch ermuntert die Frauen, bewußt öfter einmal an sich selbst zu denken. Den Kindern bekommt das gut, so ihre Erfahrung. Vielleicht empfinden sie zuerst eine gewisse Distanz – zugleich aber lernen sie, Verantwortung für sich zu übernehmen. „Sie werden schneller selbständig, kreativer und haben schließlich mehr Respekt vor ihren Eltern“, sagt Dr. Schoch.
Quelle: Apothekenmagazin BABY und die ersten Lebensjahre
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