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Mini-Pille: Vorsicht bei Fernreisen
Schon drei Stunden beeinträchtigen die Zuverlässigkeit Frauen, die mit der „Mini-Pille“ verhüten, sollen bei Fernreisen über mehrere Zeitzonen hinweg eine „Zwischenpille“ einnehmen. Das rät Dr.
med. Raymund Lösch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Reise- und Touristikmedizin, in der Apothekenzeitschrift Gesundheit. Wenn die Frau den Einnahmezeitpunkt um mehr als drei Stunden verpasst, ist die Wirkung der Mini-Pille nicht mehr zuverlässig – die „Toleranzzeit“ ist zu kurz. Bei Fernreisen nach Osten und Westen soll die Zwischenpille zwölf Stunden nach der letzten Einnahme genommen werden. Am Urlaubsort sollen die Frauen die Mini-Pille dann zur gleichen Uhrzeit wie zu Hause nehmen. Die andere Lösung: Den bisherigen 24-Stunden-Rhythmus beibehalten, indem eine zweite Armbanduhr mit der heimischen Zeit – am besten mit Signalton – an die fällige Pilleneinnahme erinnert.
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