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Das Geheimnis kalter Frauenhände
Viel Östrogen, weniger Muskelmasse Ehemänner wissen es seit Generationen: Im Bett sind die Füße der Frau kalt, beim Spaziergang die Hände. Stimmt, sagt Dr. Johannes Wagner, endo-krinologischer Chefarzt der Schlossklinik Abtsee im oberbayerischen Laufen in der Apothekenzeitschrift Gesundheit.
Frauen frieren schneller, weil ihre Durchblutung hormonbedingt an den Körperenden störanfällig ist und die durchschnittlich geringere Muskelmasse weniger Wärme produziert. Die weiblichen Geschlechtshormone, die Östrogene, halten die Blutgefäße eigentlich weit und sorgen so prinzipiell für eine gute – wärmefördernde – Durchblutung. Je niedriger aber die Außentemperatur, umso größer wird an den Körperenden der Wärmeverlust. Da die konstante Kerntemperatur im Hinblick auf eine Schwangerschaft – biologisch gesehen – oberste Priorität hat, wird an kalten Tagen zusätzlich die Blutzufuhr zu den nach außen gerichteten Körperteilen wie Händen, Füßen, Nasen, Ohren – gedrosselt.
Quelle: Gesundheitszeitschrift „Gesundheit“
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