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„Schwache Blase“ lässt sich wegtrainieren
Schon junge Frauen sollen Beckenboden stärken Jede dritte Frau hat in der Schwangerschaft Probleme mit der Blase. „Stressinkontinenz“ nennen das die Ärzte. In den allermeisten Fällen verschwindet die Blasenschwäche nach der Schwangerschaft.
Aber Vorsicht: In den Wechseljahren kann sie erneut auftreten. Dr. med. Rainer Lange, Gynokologe und Experte für das weibliche Harnsystem, weist in der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau auf den hohen Wert eines rechtzeitigen Beckenbodentrainings hin. Schon zu Beginn der Schwangerschaft sollten möglichst alle Frauen sich dazu beraten lassen. Der Grundstein für eine Harninkontinenz bei Frauen werde frühzeitig gelegt, betont Dr. Lange. Der Arzt könne auch spezielle Geräte zur Unterstützung des Beckenbodentrainings verordnen. Bei Stressinkontinenz komme zwar auch eine Operation in Frage, sie sei stets aber nur ein Baustein in der Therapie.
Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“
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