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Husten erst unterdrücken, dann fördern
Trockenen Husten muss man nicht „aushalten“ Erkältungen beginnen oft mit einem trockenem Reizhusten. Eine Hustenattacke zieht die nächste nach sich, und bald ist der entzündete Rachen so empfindlich, dass jeder Hustenstoß – besonders bei Nacht – zur Qual wird.
In solchen Fällen, so schreibt die Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“, ist es ratsam, den Husten mit Medikamenten zu unterdrücken. Dazu gibt es heute eine ganze Reihe von Arzneipflanzenauszügen, etwa von Spitzwegerich, Eibisch oder Wollblume, als sanfte Hustenblocker. Sie bilden auf den Schleimhäuten eine Schutzschicht. Auszüge aus Efeublättern und Thymiankraut entkrampfen die Bronchialmuskulatur. In einer zweiten Phase gehen Erkältungen oft mit einer heftigen Schleimproduktion einher. Spätestens dann sind Hustenblocker aber nicht mehr angebracht. Der Schleim muss raus. Auch hier kann aber sanfte Pflanzenarznei helfen. Aus Primelwurzel, Fenchel, Eukalyptus und Anis gibt es natürliche Mittel, die die Bronchialschleimhaut dazu anregen, vermehrt dünnflüssigeres Sekret zu bilden – so wird das Abhusten erleichtert. Für diese Phase hat die Natur den Hustenstoß als nützlichen Reflex auch erfunden.
Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“
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Husten erst unterdrücken, dann fördern
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