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Blutdruck: Selbst messen bringt mehr
Aufregung beim Arzt verfälscht die Werte Wer selbst regelmäßig seinen Blutdruck misst, hat oft einen besseren Überblick als bei gelegentlichen Kontrollen in der Arztpraxis. Dies ergab laut einem Bericht des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau eine französische Studie mit fast 5000 älteren Hochdruckpatienten über drei Jahre.
Registrierten die Teilnehmer selbst erhöhte Werte, bestand tatsächlich ein größeres Risiko für schwere Herzprobleme, etwa einen Infarkt. „Blutdruckspitzen, die nur in der Arztpraxis festgestellt wurden, vergrößerten die Gefahr für das Herz dagegen nicht“, bestätigt der französische Studienleiter Dr. Guillaume Bobri. Mögliche Erklärung: Aufregung in der Arztpraxis treibt den Blutdruck nur kurzfristig in die Höhe. Zuhause gibt es diesen Effekt nicht.
Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
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