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Chancen und Risiken für Fernseh-Kids
Es kommt darauf an, was sie sehen Beim TV-Konsum für Kinder ist es entscheidend, wie konsequent Eltern sind. „Sie sollten immer wissen, was läuft“, mahnt der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Jo Groebel im Interview mit dem Apothekenmagazin BABY & Familie.
Richtig dosiert, kann Fernsehen Kinder sogar fördern, zeigten Studien an der Universität Texas in Austin. Kinder, die wenige Stunden in der Woche erzieherische TV-Sendungen, wie etwa Sesamstraße, schauten, schnitten nach drei Jahren beim Lesen, Schreiben und Rechnen besser ab als andere, die solche Programme nicht gesehen hatten. Umgekehrt zeigte sich, dass Kinder, die viele Stunden vor Unterhaltungssendungen und Cartoons verbrachten, eher schlechte Testergebnisse aufwiesen. Eine andere Studie wies nach, dass mit jeder Stunde, die ein Kind täglich mehr vor dem Fernseher verbringt, das Risiko um 10 Prozent steigt, Aufmerksamkeitsprobleme zu entwickeln.
Quelle: Apothekenmagazin BABY & Familie
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