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Fantasievolle Kinder sind keine Lügner
Der schwierige Ballanceakt zwischen Einbildung und Realität Kinder im Vorschulalter können Einbildung und Realität noch nicht auseinander halten. Eltern sollen fantasievoll flunkernde Kinder deshalb nicht als Lügner abstempeln, auch wenn die Kleinen dadurch manchmal Fehlverhalten vertuschen wollen, rät die Apothekenzeitschrift BABY und die ersten Lebensjahre.
Der Psychologe Walter-Karl Pfeifer, Referent der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, weist auch darauf hin, dass Kinder den lockeren Umgang mit der Wahrheit zumeist im Alltag bei Mama und Papa lernen. Denn die Kleinen sind aufmerksam und bekommen Ausflüchte und Notlügen der Erwachsenen natürlich mit. Sie begreifen zunächst den Unterschied zwischen Lüge und Wahrheit gar nicht. Deswegen sollten Eltern Vorbild sein und Flunkereien vermeiden. Dann sind sie auch glaubwürdiger, wenn sie Lügen nicht unkommentiert durchgehen lassen. Ein vertrauensvolles Gespräch ohne Strafen ist immer der beste Weg, Kindern die Vorteile der Wahrheit nahe zu bringen.
Quelle: Apothekenmagazin >Baby und die ersten Lebensjahre<
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