ISABEL ALLENDE: Männer sind unheimlich unemanzipie
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ISABEL ALLENDE: Männer sind unheimlich unemanzipie
Isabel Allende ist mit dem männlichen Geschlecht gar nicht zufrieden. In einem Interview mit der Frauenzeitschrift "Für Sie" klagte die Schriftstellerin vor allem über unemanzipierte Männer.
Die 65-Jährige wörtlich: "Wir leben in einer Kultur, die vom Mythos maskuliner Überlegenheit geprägt ist. Deshalb fühlen sich Männer bedroht, wenn Frauen mit ihnen konkurrieren." Über ihren Lebensgefährten verliert Allende allerdings keine schlechten Worte. "Ich lebe seit 20 Jahren mit einem sehr starken Mann zusammen, der meine Erfolge mit mir teilt", so Isabel weiter.
Die ehemalige Journalistin Isabel Allende gehört seit der Veröffentlichung ihres Bestsellers "Das Geisterhaus" zu den bekanntesten südamerikanischen Schriftstellern. Allende musste nach dem Pinochet-Putsch von 1973 aus Chile fliehen. Seitdem lebt und arbeitet sie in den USA.