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Seehofer: Internethandel Risiko für Arzneimittel-S
CSU-Gesundheitspolitiker: Kein grundsätzlicher Änderungsbedarf Ex-Gesundheitsminister Seehofer, der kürzlich gegenüber Parteichef Edmund Stoiber seinen sozialpolitischen Gestaltungswillen durchgesetzt hat, sieht „keinen grundsätzlichen Änderungsbedarf“ für den Apothekensektor.
Konkret verwarf er im Interview mit der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau den Internethandel mit Arzneimitteln. Das „einfache und schnelle“ Geschäft der Versandhändler gefährde die Funktionsfähigkeit der öffentlichen Apotheke. Auch gegen die Einführung von Apothekenketten nahm Seehofer klar Stellung. Er erwartet daraus eine stärkere Kommerzialisierung der Arzneimittelversorgung und befürchtet Beschränkungen im Arzneimittelsortiment. „Dies kann politisch nicht gewünscht sein und wird deshalb von den Unionsparteien abgelehnt.“ Die Arzneimittelversorgung durch freiberuflich tätige niedergelassene Apotheker sei für ihn das effizienteste System. Hier gebe es keinen grundsätzlichen Änderungsbedarf.
Das Magazin Apotheken Umschau liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben
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