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Bestimmte Schmerzmittel schützen vor Alzheimer
„Nichtsteroidale Antirheumatika“ mit überraschender Nebenwirkung Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Ibuprofen und Indometacin ("nichtsteroidale Antirheumatika"), die bevorzugt bei rheumatischen Schmerzen eingesetzt werden, besitzen eine überraschende Nebenwirkung: Sie verringern das Risiko für die Alzheimer-Krankheit.
Das berichtet die Apothekenzeitschrift Gesundheit. An Mäusen haben amerikanische Forscher von der University of California in San Diego die Wirkung bereits nachgewiesen. Im Gehirn der Tiere konnten sie die für Alzheimer typischen krankhaften „Plaques“ im Gehirn verhindern, die für den fortschreitenden geistigen Verfall verantwortlich gemacht werden. Holländische Forscher haben den Zusammenhang auch schon beim Menschen beobachtet: Länger als zwei Jahre mit den genannten Substanzen behandelte Patienten erkrankten deutlich seltener an Alzheimer. Für den Effekt sind aber offensichtlich nicht die bekannten entzündungshemmenden Eigenschaften der Medikamente verantwortlich. Weitere Forschungen müssen nun zeigen, ob auf der Basis der nichtsteroidalen Antirheumatika neue Alzheimer-Medikamente entwickelt werden können.
Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“
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