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Das Glückstagebuch
Warum es gefährlich ist, nur Sorgen aufzuschreiben Tagebuch schreiben wird erst dann zu einer nutzbringenden Reflexion des eigenen Lebens, wenn es an guten wie schlechten Tagen geführt wird.
„Die meisten Menschen haben eher dann einen Draht zu sich selbst, wenn es ihnen schlecht geht“, sagt Gunter König, Diplom-Psychologe aus Schwäbisch-Hall, im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. In solchen Situationen vertrauen sie sich oft ihrem Tagebuch an. Fatale Folge: Beim Durchlesen – oft, wenn das nächste Tief da ist – erscheint das ganze Leben als eine Aneinanderreihung negativer Erlebnisse. König empfiehlt, bewusst jeden Tag über die guten Momente nachzudenken, sie im Tagebuch niederzuschreiben und damit ein „Glückstagebuch“ zu schaffen, das einen in Krisen an die eigenen Stärken und guten Tage erinnert.
Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 6/2005 A
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