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„Aufschieberitis“ ist Selbstbetrug
„Mañana, mañana“ – Erleichterung ist nur von kurzer Dauer Wer das Unwichtige gern zuerst erledigt, Dringendes dafür aber auf die lange Bank schiebt, leidet wahrscheinlich unter „Aufschieberitis“ – und das ist nichts anderes als Selbstbetrug, heißt es im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Die Erleichterung über das Aufschieben ist immer nur von kurzer Dauer. Es bleiben Frust, ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle. Strategien gegen die „Mañana-Falle“ (Mañana = spanisch für morgen): Das Wunschziel in kleine Schritte aufteilen. Sich für jeden erfolgreichen Schritt ein „Bonbon“ gönnen. Sich nicht ablenken lassen und Pausen einplanen. Dran denken, dass Druck von außen droht. Gelegentlich auch einmal abbrechen, wenn der Schwung gar nicht kommen will. Und vor allem: Einfach anfangen. Schon der römische Dichter Horaz hat seinen antiken Zeitgenossen den Rat gegeben: „Wer begonnen hat, der hat schon halb vollendet.“
Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
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