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Mut lässt sich trainieren
Wie Sie zu den 20 Prozent Hilfsbereiten zählen können Acht von zehn Passanten stehen einem Menschen in Not nicht bei. Das bestätigen nach Angaben der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau zahlreiche Untersuchungen mit gestellten Notsituationen.
Dabei ist es nicht einfach Feigheit, die vom Eingreifen abhält, sondern Unsicherheit über die eigenen Möglichkeiten. Experten raten deshalb, Bedrohungssituationen auch einmal mit Freunden durchzuspielen. So kann sich jeder klar werden, zu welchem persönlichen Risiko er bereit ist. Auch lassen sich bestimmte Verhaltensweisen trainieren. So ist es wichtig, Distanz zu wahren und den Gegner unbedingt zu siezen. Drohen, Beleidigungen und körperlicher Einsatz sollten unterbleiben, da sie zur Eskalation führen könnten. Gibt es Zuschauer, nicht allgemein um Mithilfe bitten, sondern Einzelne gezielt ansprechen. Tipps der Polizei für solche Situationen finden sich im Internet unter www.aktion-tu-was.de.
Quelle: Apotheken Umschau
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