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Schmerzprobleme beim Arzt ansprechen
Ruhig mal sagen: „Ich fühle mich nicht ernst genommen“ Schmerzpatienten sollten beim Arzt auch einmal nachdrücklich intervenieren, wenn sie die Behandlung als nicht ausreichend empfinden. Der Schmerzexperte Dr.
Gerhard Müller-Schwefe, Göppingen, empfiehlt als letzte Konsequenz, ruhig einmal beim Arztbesuch zu sagen: „Ich fühle mich nicht ernst genommen“. Im Interview mit der Apothekenzeitschrift Senioren Ratgeber bestätigt er aus seiner Erfahrung, dass besonders ältere Menschen mit chronischen Schmerzen „oft nicht ausreichend behandelt werden“. Schmerzmittel würden häufig unterdosiert. Ein Grund: Im Alter verändert sich die Nierenfunktion. Dadurch verzögert sich die Ausscheidung eines Medikaments, es wirkt länger. Müller-Schwefe: „Aus Angst davor dosieren Ärzte häufig niedriger.“ Statt dessen können sie aber auch auf Medikamente ausweichen, bei denen die veränderte Ausscheidung keine Rolle spielt.
Quelle: Apothekenmagazin Senioren Ratgeber
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